Eberls Wochenblog: Politik & web 2.0
 

18. Mai 2012
An meinem heutigen Geburtstag möchte ich mich aufhängen ... aber nur thematisch für diesen Blog (Brüller!). Warum? Stand 14.52 Uhr haben mir bereits 223 Personen über facebook zum Geburtstag gratuliert - das "gefällt mir". Aber das ist wahrlich nicht der einzige Vorteil von sozialen Netzwerken. Die Frankenpost hat ja diese Woche über regionale Politiker bei facebook berichtet und dort konnte ich kurz sagen, warum ich "dabei" bin: ich nutze es als Möglichkeit über meine Arbeit zu berichten, Meinungen einzuholen, aber auch um die Person "Alexander Eberl" rüber zu bringen. Das ist sicher ein schmaler Grat, weil man nicht alles Private veröffentlichen will. Aber ich verstehe, dass man von jemand, der politisch für einen (mit-)entscheidet, ein Gesamtbild haben möchte.
Mir gefällt an web 2.0 aber auch, dass ich von Menschen konkrete Fragen, Anregungen oder Kritik bekomme, die sich auf anderen Wegen wohl nicht äußern würden. Und es beruhigt mich, dass Studien belegen, dass jemand, der viele "virtuelle Freunde" hat, auch im echten Leben kontakfreudig ist.
Für dieses Lob könnte mir nun Meister Zuckerberg schon ein paar Dollars aus seinem Börsengang abgeben ...
Übrigens: am Ende des Blogs stehen 230 Glückwünsche auf meiner Chronik ;-)

Eberls Wochenblog: Energiewende braucht Überzeugungstäter!

12. Mai 2012
Der "Aufreger der Woche" war für mich das Interview mit Herrn Enoch zu Guttenberg zum Thema "Windkraft". Der Tenor des Interviews: wir müssen alle nur ein bisschen Strom sparen, die Stand-by-Funktion ausschalten, dann brauchen wir keine Atomkraft und auch nicht die hässlichen Windräder, die die Landschaft verschandeln." Na toll, mit der Einstellung können wir den Industriestandort Deutschland tatsächlich vergessen. Denn Fakt ist: der Strombedarf wird eher noch steigen (vor allem auch in den Entwicklungsländern) und es wird höchste Zeit, dass wir uns unabhängig machen. Darüber hinaus erfordert der Klimaschutz neue Wege bei der Mobilität, Stichwort "Elektroauto" - dafür brauchen wir sinnvollerweise Energie aus regenerativer Erzeugung! 
Fakt ist für mich: wenn wir es ernst meinen mit der Energiewende, brauchen wir ein ganzheitliches Konzept und wir brauchen Überzeugungstäter und keine halbherzigen "wasch mir den Kopf, aber mach mich nicht nass"-Typen! Deswegen müssen wir sicher nicht jeden Gipfel mit einem Windrad bestücken, aber wir dürfen auch nicht gleich alle guten Windstandorte kategorisch ausschließen - und die geplante Veranstaltung von Herrn zu Guttenberg in Kulmbach eignet sich hervorragend zur emotionalen Panikmache. Schade auch, dass sich unsere Wanderverbände so vor den Karren spannen lassen, statt ihrer bisherigen Linie treu zu bleiben und geplante Einzelstandorte jeweils einer kritischen Bewertung zu unterziehen.
Und wenn jetzt wieder das Gegenargument von der fehlenden Speichertechnik kommt: ich habe Vertrauen in unsere Marktwirtschaft, dass es ein Angebot geben wird, wenn die Nachfrage da ist; denn technisch "unmöglich" ist die Speicherung ja nicht.
Irrsinn ist für mich auch, immer wieder große Stromtrassen von Nord nach Süd zu fordern: wir müssen eben dezentral Energie erzeugen, dann können wir viele solcher Leitungen sparen. Die Energiewende erfordert eben auch einen kompletten Umstieg in der Versorgungsstruktur: weg von den zentralen großen (anfälligen) Anlagen in den Händen weniger hin zu dezentralen Strukturen in den Händen vieler.
Ich empfehle dazu als Lektüre den Vordenker der Energiewende Hermann Scheer:
Eberls Wochenblog: Energiewende braucht Überzeugungstäter!Bestellung hier

Eberls Wochenblog: 10 Jahre Bürgermeister ...

4. Mai 2012
Den heutigen Blog (aufmerksame Leser werden erkennen, dass das fehlerhafte Apostroph bei "Eberls" nun weg ist) widme ich in aller Unbescheidenheit und Selbstgerechtigkeit sowie unter schamlosen Verschweigen aller gescheiterten Projekte einem Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre: 
Gestartet bin ich kurz nach einem die Bürgerschaft spaltenden Bürgerentscheid zur Entlastungsstraße. Die daraufhin eingeleitete "Dialogplanung" half, Vertrauen wiederzugewinnen und lieferte darüber hinaus wichtige Anregungen für die Altstadtsanierung: die Bahnhofstraße wurde nach den Wünschen der Bürger umgebaut und im Rathaushof konnten wir viele Ideen verwirklichen. Der Edeka-Markt am ehem. Böhm-Gelände war damals zwar noch nicht absehbar, die architektonisch anspruchsvolle Umsetzung stößt jedoch bayernweit auf Interesse und Zustimmung. Etabliert hat sich ein Wochenmarkt, der Bürgerbus kam zum Laufen, auf der Hellers-Insel entstand - ebenfalls nach Planung der Bürger - eine grüne Lunge mit Spielplatz, die Fischflut setzt bunte Akzente, Jean-Paul-Weg und Saaleuferweg wurden dank neu gegründetem Kulturverein realisiert, wir ehren Bürgerengagement in einem Neujahrsempfang, der "Garten der Generationen" lädt zum Verweilen uvm. Das Stadtbild und die Stadtgesellschaft haben sich verändert - ich meine zum Positiven.
Das Winterling-Areal, eines meiner Kern-Wahlkampfthemen, ist zwischenzeitlich gut belebt. Die daraus entstandene interkommunale Kooperation stößt auf überregionales Interesse: "Generation 123" mit Seniorenwegweiser, Bürgerbus oder der neuen Diakoniestation am Maxplatz, gemeinsame Beschaffung und Nutzung von Bauhoffahrzeugen sowie Austausch von Fachpersonal, gemeinsame Tourismusbeauftragte, gemeinsames Leerstandsmanagement, Klimaschutzkonzept mit vielen realisierten Projekten ...
Famlien rückten in den Mittelpunkt: Kinderkrippe, aktuell Umzug Kinderhort, Kinder- und Familienbeauftragte mit Besuch "neuer Eltern", Baukindergeld, ... 
Wichtig war mir auch, das Feiern nicht zu vergessen: Attraktivierung von Stadt- und Wiesenfest, Glühweinparty, Italienischer Abend, Schwarzenbach klingt mit der Night of Rock ... eben eine insgesamt lebenswerte Stadt!
So, jetzt hab ich schon Schmerzen vom auf die Schultern klopfen und mach Schluss ;-). Schönes Wochenende allerseits!

Eberls Wochenblog: Am 1. Mai Flagge gegen die Nazis zeigen!

27. April 2012

Der 1. Mai 2012 wird - leider -ein besonderer werden. Unter dem Deckmantel von arbeitsmarktpolitischen Forderungen werden Neonazis, die sich auf ihrer homepage selbst als "Nationale Sozialisten" bezeichnen, ihre kruden Gedanken und Parolen in Hof verbreiten. Ich halte die Strategie der Region, sich aktiv dagegen zu stellen, für richtig. Mir sind die Erinnerungen an den letzten sog. "Heß-Gedenkmarsch" in Wunsiedel noch präsent, als ich gemeinsam mit rund 100 Bürgern und meinem Bürgermeisterkollegen Karl-Willi Beck an der Sitzblockade vor dem Landratsamt Wunsiedel teilgenommen habe, mit der wir rund 4.000 Nazis kurze Zeit aufgehalten haben. Ein mulmiges Gefühl ... trotzdem habe ich gespürt, dass ich für die richtige Sache eintrete, dass ich meinen Beitrag leiste, unsere Demkoratie zu festigen.Die Nazis müssen merken, dass unser Gesellschaft geschlossen für Toleranz und für ein Miteinander steht!

Den Verlust der Demokratie spürt man leider erst, wenn sie nicht mehr da ist. Alle Demokraten sind daher aufgerufen, sich am kommenden Dienstag an der Gegendemonstration in Hof zu beteiligen, deren Programm unter http://www.hofistbunt.de zu finden ist. Die Region ist bunt und Nazis haben hier keinen Platz!
Eberl´s Wochenblog: Am 1. Mai Flagge gegen die Nazis zeigen!


Eberls Wochenblog: Mehr Selbstbewusstsein täte uns gut ...
 

20. April 2012
"Füher war alles besser!", "Wir haben keine Perspektive!", "Die Region hat nichts zu bieten!" ... wie oft höre oder lese ich solche Kommentare bei uns in der Gegend. Zweifelsohne: wir stehen vor gewaltigen Problemen und wir brauchen Unterstützung. Aber: wir sollten unser Licht nicht ständig unter den Scheffel stellen.

Was meine ich damit:
Gestern war ich mit einigen Bürgermeisterkollegen in München. Wir haben in der Obersten Baubehörde, direkt gegenüber der Staatskanzlei, eine Ausstellung eröffnet, die sich mit den Zwischenergebnissen unserer Arbeit im "Nördlichen Fichtelgebirge" beschäftigt. Man ist dort ausgesprochen angetan von dem, was sich bei uns tut: eine Vertreterin der Regierung von Oberbayern hat sich die Ausstellung gleich gesichert, um sie bei einer Tagung "ihren" Bürgermeistern zu zeigen; eine Redakteurin der "Süddeutschen Zeitung" war sehr interessiert an der Entwicklung in den Winterling-Werken und am Erika-Fuchs-Haus; die Abteilungsleiter aus dem Bereich "Städtebauförderung" lobten unsere Arbeit als vorbildhaft für ganz Bayern. Merke: der Süden kann von uns lernen!

Wir müssen natürlich auch für unsere Interessen kämpfen! So war ich heute Mittag mit einigen SPD-Bürgermeisterkollegen im Jean-Paul-Hotel, um der Spitze der SPD-Landesgruppe im Deutschen Bundestag unsere Anliegen mit auf den Weg zu geben: besser Finanzausstattung, Unterstützung bei der Sicherung der ärztlichen Versorgung, Verbesserung des Regionalverkehrs ... auch unsere Abgeordneten haben gemerkt, dass wir den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern aktiv für eine gute Zukunft in unserer Region kämpfen. Und darauf können wir ruhig stolz sein!

Eberl´s Wochenblog: Mehr Selbstbewusstsein täte uns gut ...<br />
 

Eberls Wochenblog: Das Erika-Fuchs-Haus - Chance für die Stadt
 

13. April 2012.
Facebook und Twitter schön und gut, aber manche Infos brauchen eben ein paar mehr Zeichen als web 2.0 hergibt. Daher nehme ich mir fest vor, einmal pro Woche in einem kleinen Blog aktuelle Themen anzusprechen. Los geht´s aufgrund der immer wieder aufflammenden Diskussionen mit dem Erika-Fuchs-Haus.

Zu den Fakten: 
- mit der mehrfach ausgezeichneten Übersetzerin Dr. Erika Fuchs, die eng mit der Figur Donald Duck verbunden ist, verfügt unsere Stadt über ein Alleinstellungsmerkmal. Die Medien berichten immer wieder deutschlandweit. Es wäre tatsächlich fahrlässig, dieses Thema nicht für die Stadt zu nutzen.
- unsere Altstadt wurde zwar aufwändig und schön saniert, allerdings fehlt das Leben in der Stadt. Neue Geschäfte "einfach so" zu akquirieren ist äußerst unwahrscheinlich; jeder muss nur an sein eigenes Kaufverhalten denken. Viele Einkäufe werden "beim Bummeln" in Hof oder anderen größeren Städten, vielfach auch online erledigt. Was wir daher brauchen, ist ein Impulsgeber von außen, eine Einrichtung, die Menschen in die Stadt bringt.
- das Anwesen Bahnhofstraße 12 ist in städtischem Eigentum und sucht seit Jahren nach einer vernünftigen Nutzung. Der davor liegende sogenannte Maxplatz bietet sich für eine öffentliche Nutzung an: er bietet Aufenthaltsqualität nach dem Motto "Sehen und Gesehen werden".

Was liegt also näher, als mitten in der Altstadt - nahe dem Bahnhof - in einem städtischen Gebäude das Wirken von Dr. Erika Fuchs zu würdigen? Zielgruppe sind dabei Gruppenreisen, Schulklassen aber auch Urlauber aus dem Fichtelgebirge. Natürlich ist es nicht sicher, ob es funktioniert ... aber es ist eine Chance. Und außer Kritik, dass es vielleicht nicht klappt, habe ich noch keine bessere Idee gehört.

Daher sollten wir alle dafür sorgen, dass wir die Chance nutzen: zur Belebung des Zentrums, für eine aktive Standortwerbung und für eine echte Zukunftsperspektive unserer Stadt.

Willkommen auf der Homepage von Alexander Eberl


Lieber Besucher,

herzlich Willkommen auf meiner homepage! Hier informiere ich regelmäßig über meine aktuellen Projekte, möchte aber von Zeit zu Zeit auch in einem Blog Stellung zu politischen Themen nehmen. Gerne können Sie auch in verschiedenen sozialen Netzwerken mit mir in Kontakt treten/bleiben. Mir ist es wichtig, die neuen Medien für meine Arbeit zu nutzen, vor allem geht es mir aber darum, in einen Austausch mit Ihnen zu treten. Bei Fragen zögern Sie bitte nicht, mich anzusprechen.
Viel Spaß nun beim Stöbern!

Beste Grüße
Ihr
Willkommen auf der Homepage von Alexander Eberl


 

Alexander Eberl


Wichtige Termine:

31. März

ab 12 Uhr Kongress der D.O.N.A.L.D. in der Jean-Paul-Grundschule

18. April

19.30 Uhr Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins

19. April

18 Uhr Ausstellungseröffnung "Zukunft Nördliches Fichtelgebirge" in der Obersten Baubehörde in München

26. April

Seminar "Kommunale Energiewende" der REHAU AG